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Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.
Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde ist die älteste Therapie, die wir kennen. Sie ist mir in der Naturheilkunde persönlich auch die liebste Therapie, und gerade unsere Pferde als Pflanzenfresser nehmen Heilkräuter gerne an und können sie mit ihrer Verdauung gut ausnutzen. Bei den Fleischfressern Hund und Katze sind dagegen einige Besonderheiten zu beachten, aber auch bei Ihnen sind viele Anwendungen hilf reich.
Kräuter können auf ganz unterschiedliche Weise verabreicht werden. Meistens werden sie über das Futter gegeben oder als Tee zubereitet. Aber auch Wickel und Umschläge können wichtige Anwendungen sein. Dabei wird meist das getrocknete Kraut verwendet, aber auch Tinkturen aus der Apotheke kommen zum Einsatz.
Ich verwende fast ausschließlich einheimische Pflanzen. Man sagt in der Kräuterheilkunde, daß die Pflanzen dort wachsen, wo sie benötigt werden und ich finde, das stimmt zum großen Teil. Sie können Heilkräuter nach einer Beratung auch über mich beziehen. Ein Sachkundenachweis für freiverkäufliche Arzneimittel liegt selbstverständlich vor.
Und wenn Sie mehr über Heilpflanzen lernen möchten, dann besuchen Sie gerne auch meine Seminare zu diesem Thema. Auch Giftpflanzen werden dort behandelt, die jeder Reiter kennen sollte, um sein Pferd auf Weide oder Ausritt nicht in Gefahr zu bringen.
Ein Wort noch zur Anwendung bei Lebensmitteltieren. Die Arzneimittelanwendung, zu der auch Heilkräuter gehören, ist bei Lebensmitteltieren stark eingeschränkt. Hat Ihr Pferd im Equidenpaß das Kreuz bei “Schlachtung”, dann sind viele Anwendungen gar nicht möglich. Daher empfehle ich immer das Kreuz bei “Nichtschlachtung” zu machen, um die Möglichkeit einer breiten Arzneimittelanwendung zu haben. Dies bezieht sich natürlich auch auf die Schulmedizinischen Arzneimittel. Und wer möchte sich schon gern vorstellen, wie sein Freund irgendwann auf dem Teller landet??????
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